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Xanten

          Huub Wilkowski musste sich Martin Horn nur mit vier Bällen geschlagen geben. Foto: Christoph Reichwein (crei)

Die Bundesliga-Heimspiel gegen den BC Berlin ging knapp mit 3:5 verloren. Nur Jack van Peer gewann seine Partie. Die Dreiband-Mannschaft um Kapitän Roger Liere geht als Tabellenvorletzter in die Rückrunde.

Die Dreiband-Mannschaft des Billardclub Xanten hat sich im Bundesliga-Heimspiel gegen Titelanwärter BC Berlin tapfer gewehrt. Zählbares sprang aber nicht heraus. Die Hauptstädter gewannen mit 5:3. Drei Matchpunkte gab’s für die Xantener dennoch, weil der 1. BC Magdeburg am Sonntag nicht antrat. Damit schloss das Team vom Kapitän Roger Liere die Hinrunde mit neun Zählern als Tabellenvorletzter auf einem Abstiegsplatz ab. Der Abstand zum rettenden sechsten Rang beträgt fünf Punkte. Die Rückserie beginnt in knapp fünf Wochen.

Im Spitzenspiel zeigte Huub Wilkowski eine starke Vorstellung gegen die deutsche Nummer eins, Martin Horn. Er holte zwischenzeitlich einen großen Rückstand auf und musste sich mit nur vier Bällen in 32 Aufnahmen geschlagen geben. Liere lag gegen den niederländischen Weltklassespieler, Jean van Erp, mit 47:40 in Führung. Dann unterlief ihm ein Fehler, der die Niederlage einleitete. Der Gästeakteur siegte mit drei Bällen in 42 Aufnahmen.

Ramazan Durdu, der für den erkrankten Dirk Harwardt am Tisch stand, kam überhaupt nicht rein in die Partie gegen Norbert Roestel. Seine schwache Vorstellung endete mit einem Remis in 70 Aufnahmen. Aus dem Xantener Quartett war lediglich Jack van Peer erfolgreich, der Cengiz Karaca in 52 Aufnahmen mit 50:47 bezwang. „Immerhin haben wir einen Titelkandidaten ins Schwitzen gebracht“, resümierte Liere.

Die Saison geht für die Xantener mit zwei Heimauftritten weiter. Gespielt wird im Vereinsheim an der Heinrich-Lensing-Straße am 12. Februar gegen den Tabellenfünften BC Elversberg und tags darauf gegen den Sechsten BC St. Wendel.